TOPAN® MDF - Mitteldichte Faserplatten
TOPAN® MDF Form
Spanende Bearbeitung
Die spanende Bearbeitung der TOPAN® Form MDF ist mit allen gängigen Holzbearbeitungsmaschinen für die Arbeitsgänge
- Trennen und Sägen
- Fräsen und Profilieren
- Bohren möglich.
Beschichten und Furnieren
- TOPAN® MDF Form ist aufgrund der sehr homogenen Oberfläche hervorragend zum Beschichten, Furnieren und Lackieren geeignet.Bei der Auswahl der Schichtpress-Stoffe ist auf die Verformbarkeit zu achten.
- Bei der Auswahl der Schichtstoffe ist unbedingt auf die Verformbarkeit der einzelnen Schichtstoffe zu achten.
- Seidenmatte und hochglänzende Uni – Dekore lassen in der Regel nicht so enge Radien zu, wie Dekore mit Holznachbildungen, da durch den Glanz der Oberfläche ein Abzeichnen der einzelnen Stege möglich ist.
- Vor dem Beschichten und Furnieren müssen die Flächen noch einmal nachgeschliffen werden, um eventuelle Beschädigungen (Druckstellen, Kratzer, etc.), die bei der spanenden Bearbeitung auftreten können, zu beseitigen. Nachschleifen mit Korn 120 oder 150.
- Die Klebeflächen müssen sauber, trocken und fettfrei sein.
- Formstabile Weisleime der Beanspruchungsgruppen D3 oder D4 namhafter Leimhersteller einsetzen.
- Beim Furnieren nicht zu viel Leim auftragen, da es aufgrund der hohen Deckschicht der TOPAN® MDF Form zu Leimdurchschlag kommen kann.
- Vorgaben der Leimhersteller wie Leimauftragsmengen, Presszeiten und -drücke beachten.
- Ist die Furnierrichtung gleich der Stegrichtung, ist die Biegung stärker, als wenn die Furnierrichtung quer zur Stegrichtung der TOPAN® MDF läuft.
Formteilverleimung
- Schablone zur erforderlichen Form herstellen.
- Formstabile Weisleime der Beanspruchungsgruppen D3 oder D4 namhafter Leimhersteller einsetzen.
- Vorgaben der Leimhersteller wie Leimauftragsmengen, Presszeiten und -drücke beachten.
- Herausquellenden Leim beim Zusammenstecken der Formteile abwischen und die Leimfugen mit Papierstreifen versehen, um ein Ankleben an die Spanngurte oder Schablonen zu verhindern.
- Werden die einzelnen Formteile aufeinandergesetzt, so ist darauf zu achten, dass die Leimfugen aus Stabilitätsgründen deutlich gegeneinander versetzt sind.
- Durch gleichmäßiges, leichtes Anfeuchten der ungeschlitzten Seite vor der Verformung mit einem feuchten Tuch oder Schwamm, kann die Verformbarkeit der TOPAN® MDF Form positiv beeinflusst werden. Dabei ist zu beachten, dass die Platte nicht durchnässt wird, da sonst die Gefahr des Aufquellens besteht.
Lackieren
Wichtig: Generell müssen vor dem Lackieren entsprechende Musterlackierungen vorgenommen werden, um den späteren Lackiervorgang festzulegen, und die gewünschte Oberfläche zu erhalten.
- Nach der maschinellen Bearbeitung müssen die Flächen und Kanten noch einmal nachgeschliffen werden, um eventuelle Beschädigungen (Druckstellen, Kratzer, etc.) zu beseitigen. Nachschleifen mit Korn 120.
- Vor dem Isolieren bzw. Grundieren ist ein Vorschliff mit Korn 150 und Korn 220 o. Korn 240 nötig.
- Die Lackierflächen müssen sauber, trocken und fettfrei sein.
- Um eine gleichmäßige Benetzung der Fasern zu erreichen, sollten die Flächen und Kanten zuerst mit einem 2 K – Isoliergrund bearbeitet werden. Der Isoliergrund verhindert ein unterschiedliches „wegsacken“ des Lackes bei den nachfolgenden Lackiervorgängen.
- Nach den jeweiligen Lackzwischenschliff en mit K 240 werden die Teile grundiert und lackiert. Um eine entsprechende Oberfläche zu erhalten, kann ein zusätzliches Grundieren nötig sein.
- Die besten Ergebnisse erzielt man bei Lackierungen im Kreuzgang.
- Starkes Verdünnen, geringer Festkörperanteil und / oder zu geringe Auftragsmengen können das Lackierergebnis negativ beeinflussen.
- Die Lackauftragsmengen sowie Mischungsverhältnisse sind mit dem jeweiligen Lackhersteller abzustimmen.
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