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Glunz veröffentlicht seine Emissionswerte - Grenzwerte deutlich unterschritten
Alle Schadstoffwerte liegen deutlich unter den vorgeschriebenen Emissionsgrenzen, zum Teil sogar über 50 Prozent – so bilanziert das Glunz Werk Horn seine Emissionsdaten für das Jahr 2008. Weil Emissionen nur selten mit bloßem Auge sichtbar sind, gibt die Bezirksregierung Detmold für Industrieanlagen strenge Grenzwerte vor.
Meppen, 22. September 2009
Die Energieerzeugung im Werk Horn erfolgt auf umweltschonende Art und Weise – das belegen die Messwerte für alle 13 einzuhaltenden Emissionsbegrenzungen für das Jahr 2008. So liegt der Ausstoß umweltschädlicher Chlorwasserstoffe mit einem jährlichen Durchschnittswert von 5,56 mg/Nm3 (Milligramm pro Normkubikmeter) deutlich unter der erlaubten Höchstgrenze von 10 mg/Nm3. Dieser positive Messwert geht unter anderem auf eine schnellere Kalkdosierung zurück.
Auch der jährliche Mittelwert für die Schwefeldioxid-Emissionen rangiert mit 21,54 mg/Nm3 mehr als 50 Prozent unter dem gesetzlichen Grenzwert von 50 mg/Nm3. Der Ammoniak-Ausstoß liegt bei einem Jahresmittelwert von 1,7 mg/Nm3, gesetzlich zugelassen sind 10 mg/Nm3. Zu diesen beiden sehr guten Werten haben vor allem organisatorische Optimierungen in der Brennstoffaufbereitung und -zudosierung geführt.
Die offizielle Auflistung aller Messwerte hat die Glunz AG – wie von der Bezirksregierung Detmold vorgeschrieben – auf ihrer Homepage unter http://www.glunz.de/werk-horn bereitgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten das Datenblatt auch von der Glunz Pressestelle unter der Telefonnummer 0211-687835-14 oder per E-Mail unter presse@glunz.de.
Umweltbewusst: Das Werk Horn der Glunz AG
Der Standort Horn von Glunz ist Produktionsstätte für Spanplatten und beschichtete Holzwerkstoffe für die Möbelindustrie. Um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, betreibt das Werk eine hochmoderne Energiezentrale, die über die Verfeuerung von Holzbrennstoffen Strom für den Eigenbedarf produziert. Werkleiter Alexander Kolb: „Unser Ziel als Hersteller von Werkstoffen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz ist es, unsere Emissionen so gering wie möglich zu halten. Wir freuen uns, dass uns dies auch 2008 gelungen ist.“

Die Energiezentrale des Glunz Werks in Horn
Über Sonae Indústria / Glunz AG
Als Tochtergesellschaft der Sonae Indústria (Maia, Portugal), produziert und vermarktet die Glunz AG, Meppen, an fünf Standorten in Deutschland konstruktive und dekorative Holzwerkstoffe für alle Anwendungsbereiche.
















