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Pressemeldung

Kostenexplosion bei Leim spitzt sich zu – Glunz erhebt Leimkostenaufschlag

Die Preisspirale im Bereich Leim dreht sich nach oben: Die Kosten für chemische Vorprodukte zur Leimherstellung wie Methanol, Harnstoff und Melamin steigen weiterhin an. Aufgrund der stark erhöhten Produktionskosten wird der Holzwerkstoffhersteller Glunz ab dem 1. November 2007 bis auf Weiteres einen Leimkostenaufschlag auf die Mehrzahl seiner Produkte erheben.

Meppen, 24. Oktober 2007

„Die dramatische Entwicklung der Leimkosten ist eine enorme Belastung, die mit Produktivitätssteigerungen nicht aufgefangen werden kann. Die Glunz AG wird daher einen Leimkostenaufschlag auf die regulären Verkaufspreise erheben“, erläutert Frank Janßen, Marketingleiter bei Glunz. Sobald sich die Kostensituation bei Leim wieder ändert, wird der Zuschlag entsprechend angepasst.

„Eine Entspannung der Situation bei den chemischen Vorprodukten zur Leimherstellung ist vorerst nicht in Sicht“, kommentiert Benoit Foucart, Global Purchasing Director bei Sonae Indústria, der portugiesischen Muttergesellschaft von Glunz. „Wir gehen davon aus, dass die Leimkosten in den kommenden Quartalen weiterhin auf einem erhöhten Niveau verbleiben werden.“

Über Sonae Indústria / Glunz AG

Als Tochtergesellschaft der Sonae Indústria (Maia, Portugal), produziert und vermarktet die Glunz AG, Meppen, an fünf Standorten in Deutschland konstruktive und dekorative Holzwerkstoffe für alle Anwendungsbereiche.

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