Pressemeldung
Die Glunz AG veröffentlicht ihre Emissionswerte – Alles im grünen Bereich
Emissionen sind nur selten mit bloßem Auge sichtbar. Daher gibt die Bezirksregierung Detmold für Industrieanlagen strenge Grenzwerte vor und verpflichtet ihre Betreiber einmal im Jahr zur Veröffentlichung ihrer Messdaten. Auch das Werk Horn-Bad Meinberg der Glunz AG hat nun seine Emissionswerte für das Jahr 2006 bekanntgegeben: Die Jahresmittel aller dreizehn Schadstoffwerte liegen deutlich unter den vorgeschriebenen Emissionsgrenzen, zum Teil sogar bis zu 50 Prozent.
Horn, 25. Oktober 2007
Der Standort Horn von Glunz ist Produktionsstätte für Spanplatten und beschichtete Holzwerkstoffe für die Möbelindustrie. Um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, betreibt das Werk eine hochmoderne Energiezentrale, die über die Verfeuerung von Holzbrennstoffen Strom für den Eigenbedarf produziert und das – wie die Messwerte belegen – auf umweltschonende Art und Weise: So liegt der Ausstoß umweltschädlicher Chlorwasserstoffe mit einem jährlichen Durchschnittswert von 6,25 mg/m3 deutlich unter der erlaubten Höchstgrenze von 10 mg/m3 und sinkt mit diesem Wert noch unter das Vorjahresniveau von 6,91 mg/m3. Auch der jährliche Mittelwert für die Schwefeldioxid-Emissionen rangiert mit 32,04 mg/m3 sichtbar unter dem gesetzlichen Grenzwert von 50 mg/m3.
Nicht zuletzt durch eine verbesserte Verbrennungstechnik liegen auch die kontinuierlichen Jahresmittelwerte von anderen Schadstoffen wie Kohlenmonoxid, Kohlenstoff, Quecksilber, Staub und Schwermetallen weit unter den Grenzwerten. So beträgt zum Beispiel der Jahresmittelwert von Kohlenmonoxid 0,7mg/m³ – der zugelassene Tagesmittelwert wird mit 50mg/m³ angegeben.
Zu diesen positiven Messwerten beigetragen haben auch die kontinuierliche Weiterentwicklung einer Chlorwasserstoff-optimierten Dosiereinrichtung und eine zusätzliche Kalkanlage. „Als Industrieunternehmen sind wir uns der Spuren bewusst, die wir in der Umwelt hinterlassen. Um unsere Emissionen so gering wie möglich zu halten, arbeiten wir mit einer hochmodernen Verbrennungstechnik und investieren kontinuierlich in die Optimierung unserer Anlagen“, so Jens Jensen, Werkleiter Horn.
Die offizielle Auflistung aller Messwerte hat die Glunz AG auf ihrer Homepage unter www.glunz.de/emissionen-horn in einem Datenblatt zum Download bereitgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten das Datenblatt auch von der Glunz Pressestelle unter der Telefonnummer 0211-687835-14 oder per E-Mail unter presse@glunz.de.
Über Sonae Indústria / Glunz AG
Als Tochtergesellschaft der Sonae Indústria (Maia, Portugal), produziert und vermarktet die Glunz AG, Meppen, an fünf Standorten in Deutschland konstruktive und dekorative Holzwerkstoffe für alle Anwendungsbereiche.














