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Pressemeldung

Preisverleihung TOPAN® Design Award 2005 von Glunz - Ästhetisch und funktional hochwertige Entwürfe

Der TOPAN® Design-Award 2005 hat gezeigt: mit durchgefärbtem Design-MDF sind der Phantasie und Kreativität beim Entwerfen formschöner und funktionaler Möbel keine Grenzen gesetzt. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Teilnehmer auf dreidimensionale Elemente, lebendige Oberflächendesigns oder runde Formen setzen.

Meppen/Bad Oeynhausen, 29. September 2005

Gleich viermal waren Studenten der Fachakademie für Holzgestaltung Garmisch-Partenkirchen unter den TOP 10-Finalisten bei der Preisverleihung des TOPAN®-Design-Award 2005 von Glunz vertreten – Markus Rattenstetter wurde für seinen Entwurf mit dem Sonderpreis "Innovation" der Jury geehrt. Der 1. Preis ging nach Bremen an Nanda-Peter Kretzschmar für seinen Entwurf einer "Minimalgarderobe".

Ebenfalls ausgezeichnet wurden Ursula von Kirchbach und Joshua Kellner. Alle Finalisten waren der Einladung von Glunz zur Preisverleihung in das "Energie-Forum-Innovation" in Bad Oeynhausen gefolgt. Das vom amerikanischen Architekten Frank O. Gehry errichtete Gebäude bildete den passenden Rahmen für die Präsentation der bestplatzierten Objekte.

Ziel des Awards war es, für den von Glunz entwickelten durchgefärbten Holzwerkstoff TOPAN® colour neue Anwendungen in Möbeldesign und Innenausbau zu schaffen. Hierzu hat Glunz Innenarchitekten, Möbeldesigner, Studenten, Tischler und Schreiner aufgerufen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Insgesamt 46 Objekte wurden eingereicht. Holger Sieck, Direktor Vertrieb und Marketing der Glunz AG: "Die breite Palette an Objekten bestätigt das große, vielseitige Potenzial von TOPAN® colour. Die Kreativität der Teilnehmer zeigt eindrucksvoll, wie mit durchgefärbtem MDF neue, hochwertige und ästhetisch anspruchsvolle Möbel und Innenausbauobjekte entstehen." Ausdrücklich lobte Sieck auch die Arbeit der Jury, die sich akribisch mit allen eingesendeten Entwürfen beschäftigt hatte.

Aufgabe der Möbelgestaltung und des Innenausbaus sei es, so Gastredner und Laudator Masin Idriss, Gründer des Ateliers möbel + raum, in seiner Ansprache für den Sonderpreis "Innovation" über die Konventionen hinauszudenken – bei der Gestaltung und bei der Werkstoffauswahl. Dabei dürfe der Kreative aber nicht die Umsetzung außer Acht lassen – gute Entwürfe überzeugen durch das Zusammenspiel von Ästhetik und Funktionalität. Die Herausforderung bestehe also darin, neue Anwendungen zu schaffen, die Betrachter, Nutzer oder Käufer Mehrwert bieten. Dabei stehen klare, einfache Formen im Vordergrund. Daher sind neue Werkstoffe gefragt, die mit ihren Verarbeitungseigenschaften Innenarchitekten, Designern und Verarbeitern die Möglichkeit bieten, ästhetisch und funktionales Design zu kreieren, so Idriss.

Garderobe mit System

Eine Garderobe, ohne Haken oder Kleiderstange, als gestalterisches Element für jeden Flur – konsequent setzte Nanda-Peter Kretzschmar diese Idee um. Belohnt wurde er dafür mit dem ersten Preis. Sein Entwurf hat die Form eines spitzwinkligen Dreiecks, dessen kurze Seite an der Wand befestigt ist. Kleiderbügel werden einfach in einer Fräsung an der Vorderkante des Objekts eingehängt.

In seiner Laudatio hob Norbert Ruf, Designmanager bei Wilkhahn, das Ausbaupotenzial des Entwurfs hervor: Die "Minimalgarderobe" von Nanda-Peter Kretzschmar sei so konzipiert, dass sie zu einer ganzen Möbelserie erweitert werden kann. Auch als formschöne Hutablage oder Deckenfluter sei das Objekt einsetzbar. Das Juryprotokoll betont außerdem die präzise und werkstoffgerechte Arbeit, bei der die Oberflächeneigenschaften des durchgefärbten MDF mit Naturharz-Hartöl zusätzlich zur Geltung gebracht wurden.

Neue Möbel für hochwertige Wohnträume

Den zweiten Platz belegte Joshua Kellner mit dem asymmetrisch gestalteten Couchtisch "coube", der eine Ablagefläche zur Aufnahme von Beamer und Technik hat. Mit dem Möbel überwindet Kellner, so Laudator Ruf, die oftmals wenig inspirierenden Designs für Medientische. Die Gestaltung setzt ganz auf die Eigenschaften des biegbaren TOPAN® Form: Die oberen Platten bilden die Tischoberfläche, die unteren Platten formen die Ablage. Der Beamer verschwindet, verdeckt durch eine Blende aus weißem Plexiglas komplett aus dem Sichtbereich des Nutzers, lässt sich aber gleichzeitig uneingeschränkt bedienen. Im Juryprotokoll heißt es: „Das farbig individuell gestaltete Möbelstück besticht durch seine Form und hochwertige Verarbeitung. Raffiniert wird die Schlitzung des biegbaren TOPAN® an der Möbelfront in Szene gesetzt.“

Mit Sicherheit bunt: Kindermöbel

Dritte Preisträgerin ist Innenarchitektin Ursula von Kirchbach mit Ihrem Entwurf "Wartemöbel für Kinder". Das Wartemöbel ist als lange, niedrige Bank konzipiert, die breite Rückenlehne kann als Klettergestell genutzt werden. Auf der einen Seite ist TOPAN® Form zu einem spiralförmigen Bücherregal gebogen, auf der anderen Seite schließt das Wartemöbel mit einem Spielzeugkasten aus TOPAN® blue ab.

Ihr Konzept, mehrere TOPAN® colour Varianten zu kombinieren, zeigt wie gut die Farben im Zusammenspiel harmonieren. Die Jury vermerkte: "Die geschwungenen Formen und die wertige Oberfläche von TOPAN® colour passen zu allen Einrichtungsstilen." Insbesondere die formschöne, kindgerechte Integration von Spiel- und Leseecke überzeugte – das Multifunktionsmöbel vertreibt Kindern lange Wartezeiten – z. B. beim Arztbesuch oder beim elterlichen Einkauf.

Den Sonderpreis "Innovation" der Jury erhielt Markus Rattenstetter für seine Konzeption einer Schmuckverpackungs-Serie: "Mucat" sei, so die Jury, eine wegweisende Erweiterung des Einsatzbereichs von MDF. Schachteln, Schubkästen und Schatullen aus orange bzw. schwarz durchgefärbtem TOPAN® werden mit passgenauen Fräsungen versehen. Edelmetall und Edelsteine finden einen angemessenen Aufbewahrungsort, ohne dass die Schmuckschatulle dem wertvollen Inhalt den Rang abläuft. Die matte Materialoberfläche rückt den Schmuck in den Vordergrund, setzt ihn wirkungsvoll in Szene.

Über Sonae Indústria / Glunz AG

Als Tochtergesellschaft der Sonae Indústria (Maia, Portugal), produziert und vermarktet die Glunz AG, Meppen, an fünf Standorten in Deutschland konstruktive und dekorative Holzwerkstoffe für alle Anwendungsbereiche.

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